Umrisseingabe über numerische polygonale Eingabe

Die Eingabe eines Umrisses mithilfe der numerisch polygonalen Eingabe (ab Version 10) ist neben der Eingabe des Umrisses mittels Hilfslinien eine der schnellsten Möglichkeiten den Umriss maßgenau zu erfassen.

Das folgende Video ist in vier wichtige Teile aufgeteilt.

Numerische polygonale Eingabe

Im ersten Schritt haben wir eine 2D Ansicht und eine 3D Ansicht nebeneinander platziert. Das verschafft uns eine gute Übersicht bei der Eingabe. Das Raster und die Darstellung der Linienbreiten wurden deaktiviert, um uns immer genau an dem Punkt zu fangen, den wir auch wirklich benötigen. Um uns besser orientieren zu können, haben wir auch noch eine horizontale und eine vertikale Hilfslinie gesetzt. Der Schnittpunkt dieser beiden Linien sollte unseren Bezugspunkt für die Grundrisseingabe darstellen.

Danach wird der Umriss eingegeben. Wenn Sie während der Wandeingabe parallel dazu die STRG-Taste gedrückt zu halten, können Sie einen vorgegebenen Winkelraster nützen (z. B. 0°, 15°, 30°, 45°, 60°, 75°, 90°, ….). Damit werden die Wände im eingestellten Winkelraster eingeben, und es kann nicht passieren, dass diese versehentlich minimal horizontal oder vertikal abweichen. Der Bezugspunkt einer Wand wird mit der Tastenkombination STRG W geändert (Achse, Außenseite, Innenseite)
Im Dialog für die Wandeingabe wird immer die Wandlänge und der Winkel für die gerade eingegebene Wand abgefragt. Der Winkel bezieht sich dabei immer auf die Verlängerung der vorhergehenden Wand und der neu einzugebenden Wand.

Bezug des Winkels bei der numerisch polygonalen Eingabe

Am Ende des ersten Teils zeigen wir noch, wie sie neben der Raumbeschriftung auch noch die Bodenfläche mit darstellen.

Mehrschichtige Wände eingeben und die Länge bestehender Wände korrigieren

Im zweiten Teil zeigen wir Ihnen zuerst, wie Sie mehrschichtige Wände eingeben. Wir erstellen dabei Wände die sich aus einer Isolationsschicht und einer Betonschicht zusammen setzen. Die einzelnen Wandschichten werden dabei mit unterschiedlichem Füllstil dargestellt.

Tipp: Die Definition einer Wand mit einzelnen Wandschichten dient einem rein grafischen Zweck und wird nicht weiter ausgewertet. Es ist daher sinnvoll, dass sie bei der Definition des Schichtaufbaus nur Schichten mit einbeziehen, die auch noch in einer Darstellung von 1:50 gut erkennbar sind. Schichten von wenigen cm (z.B. 1cm Putzschicht) werden beim Ausdruck einer 2D Draufsicht im Maßstab von 1:50 nur mehr als eine fette schwarze Linie (oder mehrere übereinander liegende schwarze Linien) wahrgenommen und stören nur die Übersichtlichkeit.

Um jedoch die tatsächliche Wandstärke zu erhalten, addieren Sie einfach intern die dünnen Schichten zu bestehenden Wandschichten. Das stört nicht weiter, da es sich ja sowieso nur um eine reine grafische Darstellung handelt.
Beispiel: vorgegebene Wandstärke ist 38cm und besteht aus 1cm Putzschicht innen, 24cm Ziegel, 12cm Dämmstoff und 1cm Putzschicht außen – definieren sie den rein grafischen Schichtaufbau dann aus 25cm Ziegel und 13cm Dämmmaterial. Die innere und äußere Putzschicht ist dabei in der Dicke der Dämmung und des Ziegels untergebracht.

Für die detaillierte Darstellung des Schichtaufbaus mit ALLEN Schichten empfehlen wir eine Detailzeichnung (z.B. im Maßstab 1:20), die zusätzlich am Plan mit positioniert wird (siehe dazu unser Video zum Wandanschluss Detail).

Ändern der eingegebenen Länge einer bestehenden Wand

Während der Eingabe des Grundrisses zeigen wir Ihnen 2 Möglichkeiten, um bestehende Wandlängen zu ändern.

  • Bestehende Wandlänge numerisch korrigieren
  • Grafische Änderung der Wandlänge unter Verwendung einer Hilfslinie und der Kurztaste V zum Verlängern/Verkürzen von Wänden.

Einfärben und Texturieren einer Wand

Im dritten Teil zeigen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten, bestehende Wände in der Farbe und dem Wandmuster zu ändern.

  • Einfärben einer bestehenden Wand (z. B. eine weiße Putztextur in eine rötliche Putztextur ändern)
  • Ändern einer bestehenden Textur (z.B. eine Putztextur in eine Textur mit Klinker ändern)
  • Texturieren einer einzelnen Wand mithilfe der gedrückten STRG Taste

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