In der Software wird jede geöffnete Ansicht als eigenständiges Fenster behandelt. Das bedeutet, dass jede Ansicht über eigene Eigenschaften verfügt, die unabhängig von anderen geöffneten Fenstern konfiguriert werden können.
1. Allgemeine Sichtbarkeiten (für alle Ansichtstypen)
Egal ob 2D-Draufsicht, Schnitt oder 3D-Ansicht – Sie haben immer die volle Kontrolle darüber, was dargestellt wird:
- Nach Kategorien: Blenden Sie gezielt ganze Objektgruppen ein oder aus (z. B. Bemaßungen, Möbel oder Hilfslinien).
- Nach Folien: Steuern Sie die Sichtbarkeit ganzer Geschosse oder Layer (z. B. nur das Erdgeschoss anzeigen, während das Obergeschoss ausgeblendet bleibt).
2. Spezifische Eigenschaften je nach Ansichtstyp
Zusätzlich zu den allgemeinen Filtern bieten die verschiedenen Ansichtstypen spezialisierte Einstellungen:
- Schnitte & Seitenansichten: Hier ist die Hiddenline-Darstellung (Verdeckte Kanten ausblenden) entscheidend, um saubere Fassadenpläne oder technische Schnitte zu erzeugen.
- 3D-Visualisierungen: Hier können Sie atmosphärische Parameter wie den Sonnenstand (Schattenwurf) oder individuelle Hintergrundbilder definieren.
3. Praktische Anwendungsbeispiele
Durch diese Unabhängigkeit können Sie verschiedene Szenarien parallel darstellen:
- Lichtstudien: Öffnen Sie zwei 3D-Ansichten nebeneinander – eine zeigt die Belichtung am Vormittag, die andere die Situation am Nachmittag.
- Geschoss-Vergleich: Nutzen Sie zwei 2D-Fenster, um im einen das Erdgeschoss und im anderen das Obergeschoss gleichzeitig zu bearbeiten, ohne ständig die Ebenen umschalten zu müssen.
Zusammenfassung
Die Trennung der Ansichtseigenschaften ermöglicht einen hochflexiblen Workflow. Sie können das Modell gleichzeitig unter technischen (Konstruktion), organisatorischen (Geschosse) und optischen (Visualisierung) Aspekten betrachten.


