Zusätzliche Leistungsmerkmale von cadvilla Version 10.x.x.x

Zusätzliche Leistungsmerkmale der Version 10.x.x.x

In nachstehender Tabelle finden Sie die zusätzlichen Leistungsmerkmale von cadvilla Version 10.x.x.x gegenüber cadvilla Version 9.x.x.x

Legende zu nachstehender Tabelle:

, – Funktion ist in der Version enthalten
, – Funktion ist in der Version nicht enthalten

Bei der Eingabe von Wänden werden nun generell mitlaufende Maße angezeigt. Je nach Arbeitsweise liefern diese Maße die exakte Länge und sind gleichzeitig eine optische Kontrolle zum schnelleren Auffinden von gesetzten Hilfslinien oder Rasterpunkten.

Sobald eine Wand an eine weitere Wand angrenzt, werden die Innen- und Außenmaße zur angrenzenden Wand mit dargestellt. (siehe nebenstehendes Video)

Bei der neuen numerischen Eingabe laufen die Maße ebenfalls mit, aber eher zur Information. Die tatsächliche Eingabe der Längen erfolgt nach dem zweiten Mausklick.

Bei der bestehenden Mehrfacheingabe über 2 Punkte ist es so, dass der zweite Mausklick die Wand direkt in das Projekt einfügt. Bei der neuen, zusätzlichen Eingabevariante ist das anders. Es erscheint beim zweiten Mausklick ein Dialog, in dem die Länge als auch bei Bedarf der Winkel abgefragt und direkt mit der ENTER Taste bestätigt wird. Ungenaue Eingaben durch ungewollte Bewegungen mit der Maus gehören damit der Vergangenheit an.

Das im Dialog abgefragte Maß bezieht sich dabei immer auf die gerade aktive Wandseite, die mit der Tastenkombination STRG + W bereits während der Eingabe festlegt wird.

Unter der im Dialog angeführten Schaltfläche „Tipps zur Wandeingabe“ finden Sie die wichtigsten Tipps für die Eingabe von Wänden, wie STRG + W zum Wechseln des Bezugspunktes, das Halten der STRG Taste zum Aktivieren des Winkelrasters und das Drücken der ESC Taste zum Beenden der Wandeingabe.

Nach Selektion einer Wand erscheinen zwei Maße und dazu zwei Schaltflächen mit der Bezeichnung ± .

Über diese Schaltflächen rufen Sie den Eingabedialog zur Festlegung der exakten Länge auf. Die Längenänderung erfolgt dabei immer in Eingaberichtung der Wand. Diese wird durch einen Pfeil am Wandende markiert (in unserem Beispiel rechts innerhalb der markierten Wand).

Das bisherige Verlängern oder Verkürzen von Wänden mit der Kurztaste V (auch über das Tool unter „Bearbeiten → Wände bearbeiten“ möglich) funktioniert natürlich auch noch und kann darüber hinaus mit einem Klick auf den roten Richtungspfeil am Wandende gestartet werden.

Das numerische Verlängern oder Verkürzen von Wänden erfolgt immer in Eingaberichtung der Wand. Die Wandrichtung wird bei der selektierten Wand durch einen roten Pfeil innerhalb der Wand dargestellt.

Diese Eingaberichtung der Wand können Sie nun über das Kontextmenü der rechten Maustaste ändern.

Zusätzlich besteht auch über das Tool unter „Bearbeiten → Wände bearbeiten“ die Möglichkeit die Wandrichtung zu ändern.

Neben der gewohnten Eingabe für Fenster und Türen gibt es nun eine weitere, äußerst effiziente Möglichkeit. Diese erfolgt in zwei Schritten.

Im ersten Schritt positionieren Sie die Fenster- oder Türelemente an der ungefähren Position, an der sie sich befinden sollten.

Unterstützt wird die Platzierung durch die zusätzliche Anzeige von Maßlinien – ähnlich wie bei der neuen Wandeingabe. Diese Maßlinien dienen in dem Fall jedoch nur der Orientierung und nicht, um in dem Stadium eine exakte Positionierung zu erreichen.

Unser Tipp: Durch das Kopieren und anschließende Einfügen von Fenstern oder Türen gleichen Typs erhöhen Sie die Eingabegeschwindigkeit erheblich. Sobald Sie ein Öffnungselement nach Selektion mit STRG-C kopiert haben, können Sie es gleich mehrmals mit STRG-V an verschiedenen Positionen und Wänden einfügen.

Im zweiten Schritt positionieren Sie das Fenster oder die Tür an der exakten Position.

Dazu selektieren Sie zuerst das Öffnungselement. Nach Selektion erscheinen auf Ihrem Bildschirm mehrere, auf den Grundriss bezogene Maße. Das sind unter anderem die Maße entlang der Außenwand, jeweils bemessen von linker und rechter Ecke des selektierten Elements. Zusätzlich erscheinen die Maße zu etwaigen Innenwänden sowie Maße links und rechts zum nächsten Öffnungselement.

Über jeder Maßlinie erscheint neben dem zugehörigen Maß auch noch eine kleine Schaltfläche mit der Bezeichnung ± . Durch Klick auf diese Schaltfläche öffnen Sie einen Eingabedialog, in dem Sie den exakten Abstand für die numerische Positionierung des Öffnungselements festlegen.

Unter den Funktionen zur Grundrissbemaßung gibt es zwei neue Menüpunkte mit denen Sie jetzt automatische Bemaßungsvorschläge in 2D Draufsichten erzeugen können. Es geht dabei um das automatische Erstellen von Bemaßungen für eine einzelne Wand und die automatische Bemaßung des gesamten Grundrisses.

Bei der automatischen Bemaßung des gesamten Grundrisses werden dabei alle auf der aktiven Folie enthaltenen Außenwände und angrenzenden Innenwände berücksichtigt. Im Dialogfenster können Sie festlegen, welche Maßketten dazu automatisch erzeugt werden sollten. Zur Auswahl stehen:

  • Maß für die Gesamtlänge jeder Gebäudeseite
  • Maße Außenwände: falls es in der Fassade einen Versatz gibt
  • Maße Innenwände: eine Maßkette, die die an die Außenwände anschließenden Innenwände erfasst
  • Maße mit Fenstern und Türe

Nach der automatischen Erstellung der Maßketten können die gewählten Bemaßungstypen nochmals für jede Seite getrennt überarbeitet werden.

Beim Erzeugen der automatischen Bemaßungsvorschläge wird der Grundriss analysiert und je nach Situation die erforderliche Maßkette erzeugt. Unabhängig von den Einstellungen im Dialog kann es also vorkommen, dass Sie nicht die vier aktivierten Maßreihen erhalten, sondern nur die, die Sinn ergeben. Gibt es an einer Gebäudeseite also keine Fenster und Türen oder keinen Versatz in der Fassade (wie in unserem Beispiel oben), erzeugt die Software bspw. nur drei Maßreihen statt der vordefinierten vier Maßketten.

Sollte der automatische Bemaßungsvorschlag einer Seite einmal nicht das gewünschte Ergebnis liefern, können Sie diesen selektieren und über das Kontextmenü auflösen.

Nun ist jede einzelne Maßkette der Bemaßungsvorschlags wieder einzeln selektierbar und kann nach Ihren Wünschen geändert werden.

Sie können in der Folge (wie bei normalen Maßketten auch) einzelne Maßketten löschen, neu zu platzieren, oder auch eine später manuell erzeugte Maßkette stattdessen einzufügen.

Mithilfe der automatischen Positionstexte stellen Sie eine schnelle Verbindung zu der mitlaufenden Massenermittlung her. Es werden dabei innerhalb der Zeichnung automatisch genau die Positionsnummern für Wände und Fenster (optional mit dazugehörigen Bezeichnungen – zB. Wand) erstellt, die auch bei der Nummerierung der Bauteile im Baum der Massenermittlung angezeigt werden.

Wenn Sie also Zeichnungen benötigen, bei denen Sie im Grundriss sofort erkennen können, welche Wand mit „Wand 1“ in der Massenermittlung gemeint ist und wo sie sich genau befindet, erzeugen Sie sich einfach die automatischen Texte. Sollte sich einer dieser automatisch generierten Texte einmal an einer ungünstigen Position befinden, kann dieser problemlos verschoben werden.

Bei der neuen Funktionalität zum Integrieren von 3D Objekten aus dem Internet werden die 3D Objekte in einem Arbeitsschritt direkt in cadvilla importiert. Diese wesentliche Vereinfachung ermöglicht Ihnen ein schnelleres Arbeiten, weil Auswahl des Objektes, Download, Konvertierung und Planung in einem Arbeitsschritt erfolgen.

Nach Aufruf des Menüpunkts „Online 3D Objekte“ und Auswahl einer voreingestellten Internetseite (zB. 3D Warehouse, kann auch frei definiert werden) öffnet sich ein internes Browserfenster mit den darin enthaltenen 3D Objekten. Wählen Sie aus der Vielzahl von 3D Modellen ein gewünschtes Objekt und führen den Download dafür durch. Im 3D Warehouse können Sie beispielsweise 3D Modelle im Sketchup Format (bis Sketchup 2020) oder im Collada Format direkt in cadvilla importieren.

Nach dem Download des 3D Objekts öffnet sich ein Vorschaufenster mit diversen Einstellmöglichkeiten und einer Eignungsprüfung für cadvilla. Die Darstellung des 3D Modells ist dabei immer so, wie sie nach dem Import in unsere Software aussehen würde.

Hinweis: Die Qualität und die Darstellung hängt immer vom Ausgangsmodell bzw. dem Modellierer des 3D Objektes ab. Wenn es also nicht ihren Erwartungen entspricht, brechen Sie den Vorgang hier ab und nehmen ein anderes Objekt.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Objekt in die Planung einfügen“ geht es gleich mit der Positionierung des 3D Modells innerhalb Ihrer Planung weiter.

Ab der Version 10 werden bei der Konvertierung in das cadvilla Format (*.cyg) auch die Sketchup Formate (*.skp) 2017 bis 2020 untertützt.

Mit der Version 10 haben wir mehr als 200 neue 3D Objekte im Standard-Katalog ergänzt. Im Wesentlichen betreffen die Ergänzungen die folgenden Katalogkategorien.

  • 35 neue Türen aus den Bereichen Doppeltüren, Türen mit Seitenfenstern und Außentüren
  • 14 Autos
  • über 65 Bad Objekte
  • über 90 3D Objekte aus dem Bereich Büro

Der 2D Symbole Katalog wurde mit mehr als 250 zusätzlichen, teilweise farbig gestalteten Symbolen aus den Bereichen

  • Wohnen (Schränke, Sofas, Sessel, Hocker, Stühle)
  • Schlafen
  • Einrichtungsgegenstände
  • Bad

erweitert.

Geschlossene 2D Grafikelemente werden mit den 2D Zeichenfunktionen im Menü unter „2D & Layout“ erstellt. Dazu gehören unter anderem die Funktionen zum Zeichnen von Rechtecken, geschlossenen Polygonen, Kreisen und Ellipsen. Neu bei diesen Funktionen ist, dass für die gezeichneten 2D Grafikelemente nun im Eigenschaften-Dialog zusätzlich die Fläche mit angezeigt wird.

Sie können damit beispielsweise nun einen importierten Lageplan mit den 2D Zeichenfunktionen nachzeichnen, und wissen nach Selektion eines eingegebenen Polygons sofort, wie viel m² dieses umfasst.

Bisher gab es im Programm keine Unterscheidung zwischen Gaubenwänden und normalen Wänden. Das haben wir nun geändert. Im Dialog für die Gauben finden sie nun im Bereich der Gaubenwände zwei neue Optionen.

  • Seitenwände in der 2D Draufsicht zeigen
  • Frontwand in der 2D Draufsicht zeigen

Im Screenshot zu sehen ist links die bisherige Darstellung von Gauben und rechts der Dialog mit den oben genannten Optionen und der geänderten Darstellung in der 2D Draufsicht.Gaubenwände darstellen oder ausblenden

  • Leichtbau- und Stellwände haben jetzt nur eine Wandschicht mit der Dicke von 10 cm.
  • Die Liste der zuletzt geöffneten Projekte hat jetzt 12 statt 6 Einträge.
  • Bei der Eingabe von Fenstern in Außenwänden werden diese jetzt immer automatisch nach innen öffnend platziert
  • Es gibt nun eine (projektbasierte) Option: alle Ansichten – alles zeigen
  • Im Supportdialog (unter Hilfe → Supportdialog anzeigen → Problembehebung) kann der Aushub für alle Beete, Terrassen, Gewässer und Wege im Projekt auf 0 gesetzt werden
  • Eigenschaften können nun auch bei den Geländeelementen Beet, Terrasse, Gewässer und Weg übertragen werden
  • Bei Eingabe von Höhenpunkte bleibt die Höhe des letzten eingegebenen Punktes für Neueingabe erhalten und der Dialog übernimmt mit ENTER die Daten für die Eingabe.
  • Das Handling des Cursorings beim Ändern der Größe von Elementen in 2D wurde vereinfacht. Elemente können nun direkt mit der Maus bewegt oder verändert werden.
  • Skalieren von 3D Objekten in 2D Draufsichten mit der Maus
  • Der ausgewählte Pfad im Katalog kann jetzt zum Favoriten-Menü hinzugefügt werden.
  • Überflüssige Raumtexte werden jetzt über „Ungültige Elemente löschen“ im Supportdialog mit gelöscht.

Upgrade oder Umstieg

Sie möchten den Leistungsumfang Ihrer cadvilla Version erweitern und ein Upgrade auf die aktuelle Version durchführen? Oder möchten Sie gleich von Ihrer bestehenden cadvilla Version auf eine größere Version von cadvilla umsteigen?

Zusätzlichen Leistungsmerkmale von cadvilla Version 2.x.x.x – 10.x.x.x

Die weiteren Leistungsmerkmale von cadvilla 2.x.x.x – cadvilla 5.x.x.x finden sie hier.
Die zusätzlichen Leistungsmerkmale von cadvilla 6.x.x.x – cadvilla 9.x.x.x finden sie hier.
Die zusätzlichen Leistungsmerkmale von cadvilla 10.x.x.x finden sie hier.