In diesem Video-Tutorial zeigen wir Ihnen anhand eines Mustergrundrisses, wie Sie die Druckeinstellungen definieren sowie ein Projekt drucken können.

Der grundlegende Ablauf zusammengefasst:

  • Um einen Drucker einzurichten öffnen wir das Menü und wählen „Drucker einrichten“. Unter dem Punkt „Drucker“ können wir einen Drucker auswählen.
  • Um unser Projekt zu drucken öffnen wir das Menü und wählen „2D Ansicht drucken“. In den Druck-Eigenschaften können wir zwischen „Papiergröße“ und „Ausrichtung“ wählen. Danach bestätigen wir mit OK.
  • Falls danach ein Rahmen erscheint (Der Rahmen hat die Größe des gewählten Papierformats) passt unser Projekt im gewählten Maßstab nicht vollständig auf das von uns gewählte Papierformat. Folgende Optionen stehen nun zur Verfügung:
    • Wir erstellen mithilfe des Rahmens Detailansichten im korrekten Maßstab unseres Projektes und fügen diese nach dem Druck zusammen.
    • Wir drücken die „ESC-Taste“. Damit wird das komplette Projekt auf dem gewählten    Papierformat dargestellt, aber mit der Folge dass der Maßstab automatisch verkleinert bzw. automatisch dem Papierformat angepasst wird.
    • Wir passen den Maßstab des Projektes mit einem rechten Mausklick auf den Hintergrund – „Eigenschaften“ unter dem Punkt „Maßstab“ an. Achten Sie dabei bitte darauf dass bei allen Texten Ihres Projektes unter der „Schriftgröße“ die Funktion „abhängig vom Maßstab“ aktiv ist. Ansonsten bleibt die Größe der Texte fix wie vorgegeben und kann einen Plan, der in einem kleineren Maßstab ausgedruckt werden sollte, mit überlappenden Texten füllen.
    • Wir wählen ein größeres Papierformat unter dem Punkt „Papiergröße“ für unser Projekt. Wenn das Projekt im ausgewählten Maßstab auf das Papierformat passt, erscheint die Druckvorschau. Mit einem Klick auf „OK“ können wir das Projekt drucken.

Zum Drucken von 3D Bildern, 3D-Ansichten, Skizzenansichten und Drahtgittermodellen muß vorher das Bild in der richtigen Auflösung berechnet und gespeichert werden. Das Speichern des Bildes erfolgt über die Funktion „Bild speichern“.

3D Bild / Ansicht speichern

Je höher die Auflösung gewählt wird um so schärfer wird der Ausdruck. Ab einer Auflösung von ca. 150 dpi erhält man gute Ausdrucke.

Nach dem Speichern des Bildes kann der Ausdruck über die normalen Windows-Funktionen erfolgen.

Um ungefähr die richtigen Abmessungen im „Bild speichern“ Dialog einzustellen geht man wie folgt vor:

Beispiel:
Der Ausdruck sollte ca. 15 x 10 cm sein. Der Ausdruck sollte in einer Auflösung von 300 dpi (Punkte pro inch) erfolgen (dazu benötigen Sie natürlich auch einen Drucker der diese Auflösung beherrscht).
Ein Inch ist ca. 2,54 cm. Daraus ergibt sich, dass 15 x 10 cm gleich 5,91 x 3,94 inch sind.
Wenn Sie nun 5,91 mit der Auflösung von 300 dpi multiplizieren erhalten Sie die Pixel in X-Richtung. Das gleiche gilt natürlich auch für die Y-Ausdehnung.

In unserem Fall wäre dann das Bild bei
300 dpi mit ca. 1780 x 1180 Pixel und bei
150 dpi mit ca. 890 x 590 Pixel zu berechnen.

Hinweis:
Bitte achten sie darauf, dass sie unter dem Punkt „Dateioptionen“ das Bild in einen Ordner speichern in den sie auch schreiben dürfen – zB. in den Ordner „Eigene Dokumente“. Ansonsten kommt eine Fehlermeldung!

Systemordner (zB. C:\Programme\ oder C:\Windows) sind standardmäßig so eingestellt, dass sie nicht in diese Ordner schreiben oder ein Bild speichern dürfen (kann man aber in der Benutzerkontensteuerung ändern).

Für die Darstellung in 2D gibt es bei der Bemaßung eine Reihe von Darstellungsoptionen und zusätzliche Eigenschaften, wie Nachkommastellen und DIN gerechte Darstellung. Darüber hinaus verwenden Bemaßungen auch standardmäßig eigene Einheiten. So ist es z.B. möglich, in der Planung in Metern zu arbeiten, die Bemaßungen aber in Millimetern einzugeben und darzustellen.
In diesem Video-Tutorial zeigen wir Ihnen anhand eines Mustergrundrisses drei unterschiedliche Möglichkeiten wie Sie einem Projekt Bemaßungen hinzufügen können.

Der grundlegende Ablauf zusammengefasst:

  • Um Bemaßungen im gleichen Abstand eingeben zu können verwenden wir die Unterstützung von Hilfslinien („2D & Layout“ – „2D Hilfslinien“ – „Hilfsgerade“). Wir erstellen dazu rund um unser Projekt Hilfslinien im gleichen Abstand auf denen wir dann später die Bemaßungen platzieren können.

Option 1 – Einzelbemaßung

  • Für die erste Möglichkeit zur Erstellung einer Bemaßung wählen wir „2D & Layout“ – „Bemaßung“ – „Einzelbemaßung“. Um die Einstellungen der Bemaßung zu definieren machen wir einen rechten Mausklick – „Eigenschaften“. In den Allgemeinen Einstellungen können wir zwischen verschieden Darstellungen und Textpositionen wählen sowie die Texteinstellungen unter dem Punkt „Bemaßungstext“ definieren. Unter dem Punkt „Details“ können wir die Linieneigenschaften für die Maßlinie, die Maßhilfslinie sowie die Maßbegrenzung editieren.
  • Die Einzelbemaßung ist eine Eingabe über zwei beliebige Punkte. Dazu wird ein Start- sowie ein Endpunkt gewählt und danach die Bemaßung positioniert (z.B. auf einer Hilfslinie). Um 100% vertikale bzw. horizontale Bemaßungen zu erstellen halten wir während der Eingabe die „STRG“ Taste gedrückt. Zum beenden der Funktion wird die „ESC“ Tate gedrückt.

Option 2 – Mehrfachbemaßung über n Punkte

  • Die zweite Möglichkeit wird über „2D & Layout“ – „Bemaßung“ – „Mehrfachbemaßung über n Punkte“ gewählt. Die Einstellungen können gleich wie bei der ersten Option definiert werden.
  • Die Mehrfachbemaßung über n Punkte ist eine Bemaßung von mehreren Punkten die auf einer gemeinsamen Maßlinie liegen sollten. Wir wählen einen Startpunkt, halten die „STRG“ Taste für eine 100% gerade Linie gedrückt und wählen die verschiedenen Punkte für die Mehrfachbemaßung aus. Danach drücken wir die „ENTER“ Taste und positionieren unsere Bemaßung (z.B. auf einer Hilfslinie). Um die Funktion zu beenden drücken wir „ESC“.

Option 3 – Mehrfachbemaßung automatisch

  • Die dritte Möglichkeit wählen wir über „2D & Layout“ – „Bemaßung“ – „Mehrfachbemaßung automatisch“ gewählt. Um die Einstellungen zu definieren gehen wir gleich wie bei Option 1 vor.
  • Bei der „Mehrfachbemaßung automatisch“ erfolgt die Eingabe über einen Anfangs- bzw. Endpunkt, womit gleichzeitig die Länge und die Richtung der Maßkette festlegt wird. Bemaßt werden dabei alle Elemente die sich bei der Eingabe unter der Maßlinie befunden haben und für die automatische Bemaßung vorgesehen sind (z.B. Fenster, Türen, Wände, etc. …).
  • Dazu wählen wir wieder einen Startpunkt sowie einen Endpunkt (für eine 100% gerade Linie wird wieder die „STRG“ Taste gehalten) und positionieren die Bemaßungskette danach wieder.
  • Der große Vorteil der Mehrfachbemaßung automatisch ist, das eine Bemaßungskette bei Veränderungen im Plan (z.B. der Positionierung eines zusätzlichen Fensters) automatisch aktualisiert wird. Dies gilt nur für die Funktion Mehrfachbemaßung automatisch.

Allgemeines

  • Achten sie darauf, dass sich das bemasste Element (zB. Wand, Fenster, Türe) und die dazu gehörige Maßlinie immer auf der selben Folie befinden. Verschieben sie Maßlinien nicht nachträglich auf andere Folien und entkoppeln damit die Zugehörigkeit zu den bemaßten Elementen (Wänden, Fenstern, ….). Wenn sie das machen, gehen die Bezüge zum Element verloren.
  • Wenn sie erstellte Maßlinien ausblenden möchten, geht das über die Sichtbarkeiten der jeweiligen Ansicht. Gehen sie dazu in die 2D Ansicht, drücken die rechte Maustaste und wählen Sichtbarkeiten. Im darauf folgenden Dialog nehmen sie den Haken bei Bemaßungen raus.
  • Um Bemaßungen nach deren Platzierung nochmals zu definieren (z.B. die Texteigenschaften), selektieren wir eine Bemaßung – rechte Maustaste – „Eigenschaften“.
  • Wenn unter dem Punkt „Texteingabe“ in den Texteigenschaften der Punkt „abhängig vom Maßstab“ gewählt wird, wird bei einer Veränderung des Maßstabes die Textgröße verändert.
  • Um einzelne Werte in den Bemaßungen zu verschieben selektieren wir diese und wählen im Selektionsmenü die Funktion „Verschieben mit Referenzpunkt“ oder die Kurztaste „r“ für diese Funktion.

Hilfslinien werden oft eingesetzt, um während der Konstruktion „Orientierungspunkte“ zu nutzen. Sie verfügen über verschiedene Eingabevarianten wie mittig, parallel im Abstand etc. und eigene Sichtbarkeiten. Zusätzlich können Hilfslinien schnell über die Schaltfläche in der oberen Werkzeugleiste sichtbar und unsichtbar geschaltet werden.

Die Software unterscheidet verschiedene Arten von Textelementen. Dazu gehören neben dem Standardtext auch Positionstexte und die Autotextfunktion.

Positionstexte beschriften ein Element und „zeigen“ darauf mit einer Linie. Dabei erfolgt eine auf das Element bezogene automatische Beschriftung, die aber nachträglich beliebig geändert werden kann.

Autotext findet u.a. Verwendung in 2D Symbolen,  in Schriftfelder und überall dort, wo Eigenschaften des Projektes, der Ansicht oder andere Eigenschaften, auf die der Autotext reagiert, automatisch angepaßt werden sollen. Ändern Sie z.B. den Projektnamen, würde der Autotext, den Sie als Beschriftung in einer Ansicht plaziert haben,  sich anpassen. Einen  normalen Text müßten Sie erst nachträglich ändern.